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Der Schutzleiter in Anlagen mit Frequenzumrichtern und Servoreglern ist
längst nicht mehr stromlos. Diese und viele andere Geräte erzeugen Ableitströme gegen Erde
und bringen damit Fehlerstromschutzschalter zum Auslösen. Echte
Fehlerströme (welche durch Isolationsfehler
verursacht werden) und betriebsbedingte Ableitströme, können vom FI-Schutzschalter
nicht klar unterschieden
werden.
Mit der
Neuentwicklung, dem LEAKCOMP® von EPA, werden die betriebsbedingten
Ableitströme (<1 kHz) messtechnisch ermittelt und in einem aufwendigen und
patentrechtlich geschützten Verfahren kompensiert. Ableit- und Fehlerströme werden
dabei präzise differenziert. Der allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter (Typ B) gewinnt damit seine klare
Auslöseschwelle zurück.
Der Personenschutz mit 30 mA Auslöseschwelle wird somit wieder
eingehalten!

Ableitstromreduzierung
in Anlagen mit Frequenzumrichtern
Mit der Ableitstromkompensation LEAKCOMP®
ist es endlich möglich, mehrere Frequenzumrichter an einem
FI-Schutzschalter Typ B zu betreiben!
Wir empfehlen den Einsatz des
allstromsensitiven RCCB2 von EPA.
Das
nachfolgende Anschlussbild zeigt beispielhaft den Einsatz des LEAKCOMP® in
einer Anlage mit mehreren Umrichtern, die an einem 30 mA FI-Schutzschalter
betrieben werden.
Das
EMV-Filter ist hierbei optional. Wird ein EMV-Filter eingesetzt,
so muss dies "ableitstromarm" sein (z. B.
EPA NF-KC-LL Baureihe).

Vergleich FI-Schutzschalter-Auslastung ohne und mit LEAKCOMP®
Darstellung der Frequenzanteile des Ableitstroms ohne Kompensation.

Die Auslöseschwelle des Fehlerstromschutzschalters
(rote Linie) wird bei 150 Hz deutlich überschritten, d. h. der
FI-Schutzschalter würde auslösen.
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